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Match Point (29.12.05)
Friday, 10 March 2006 (18:31:02) CET
Eingereicht von Tschaco
Start: 29.12.05
Genre:
Komödie
Originaltitel:
Match Point
Darsteller:
Brian Cox, Matthew Goode, Scarlett Johansson, Emily Mortimer, Jonathan Rhys Meyers, Penelope Wilton
Regisseur:
Woody Allen / Großbritannien 2005
Filmstart:
29.12.05
Kurzinhalt:
MATCH POINT ist ein zuerst heiter gelöstes, dann immer dunkleres Drama über den Aufstieg eines jungen Mannes in die englische High Society und die überraschenden Konsequenzen seiner Ambitionen. Ein Gesellschafts- und Liebeskomödiendrama, das sich zu einem Thriller entpuppt, an dem Hitchcock seine Freude gehabt hätte. "MATCH POINT" ist ein vergiftetes Geschenk, wie man es im Kino nur von den wirklichen Meistern bekommt." (Andreas Kilb, FAZ)
Zustäztliche Info zum Film:
Woody Allens MATCH POINT ist erfrischend neu und anders als seine letztzen Filme. Seit der umjubelten Premiere bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes gilt er bereits als einer der besten Woody-Allen-Filme überhaupt: "Aufregend und sexy (...), voraussichtlich wird dies der erfolgreichste Woody-Allen-Film seit "Der Stadtneurotiker" (Roger Ebert)
Mit einer hervorragenden, meist englischen Besetzung - allen voran Hauptdarsteller Jonathan Rhys Meyers, sowie sexy Hollywoodliebling Scarlet Johansson - drehte Woody Allen zum ersten Mal in London. Er wirft einen neuen, unverstellten Blick auf seine Person, ihre Verhaltensweisen und sein Thema: das Glück, das einem zufällt - oder auch nicht.
Unser Fazit zum Film, ohne dabei zuviel zu verraten:
Ein weiteres Spätwerk vom Altmeister Woody Allen .
Glänzend besetztes Kammerspiel, in dem Woody Allen jedes Klischee ausnutzend den Zuschauer böse an der Nase herum führt. Ex-Tennisprofi Chris(Rhys-Meyers) kommt in einem elitären Tennisclub Londons als Lehrer unter, wo er sich prompt bei dem stinkreichen Tom Hewett(Goode) und dessen Familie einschleimt. Bald fängt er ein Verhältnis mit dessen Schwester Cloe (Mortimer) an und verschießt sich obendrein in Tom´s Verlobte Nola ( sehr sexy: Johansson). Bald steigt er auf zum Lieblings-Schwiegersohn vom Boss, heiratet Cloe und macht in der Firma Karriere. Alles läuft unfaßbar gut, bis Tom die Verlobung auflöst und Chris Nola nachstellt. Als Nola eines Tages schwanger wird und sein Seitensprung aufzufliegen droht, greift Chris zu verzweifelten Maßnahmen ...
Die Figur des Chris ist eine charakterlich erbärmliche Figur; gefällig, nett , adrett und höflich , aber auch durch und durch mittelmäßig und unfähig aus eigener Kraft irgendwas zu schaffen.
Erfolg hat er nur, weil er gelangweilten Geldsäcken erzählt was sie hören wollen. Selbst diesen "Erfolg" gefährdet er noch , indem er sich mit Nola einläßt , die zwar hübsch ist, aber erfolglos und aus ähnlich desolaten Verhältnissen wie er selbst stammt.
Chris hat viel zu viel Glück, und das ganze Kino wartet eigentlich darauf, daß Chris sich überhebt, auffliegt und endlich auf die Nase fällt. Auf die Katastrophe steuert der Film auch unaufhaltsam zu, und alle Glauben zu wissen, was der entscheidende Moment ist, wo Chris endlich Pech hat, nur macht´s einem Woody Allen lange nicht so einfach. Sehr altersweise und sehr böse Reflektion darüber, wieviel Glück grade bei mittelmäßigen Typen ausmacht, und ein sehr geschicktes Spiel mit den Erwartungen der Zuschauer. Klasse Film.
(by Phil)
Einige Impressionen:
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